Apfelkuchen zum Wochenende

Apfelkuchen zum Wochenende

Eingetragen bei: Im Herbst, Kuchen und Blechkuchen, Rezepte mit Obst | 2

Hallo am Samstag,

jetzt wirds wirklich Herbst, wie mir meine Migräne heute gezeigt hat. Immer zum Wechsel vom Winter auf Frühling und von Sommer auf Herbst, sucht sie mich heim. Also war es auch richtig den Ofen heute das erste Mal so richtig pullern zu lassen. So gerne ich auch draussen bin, aber ein kuscheliges Kaminfeuer, leckerer Duft in der Duftlampe, heißer Tee oder Kaffee und Kuchenduft aus der Küche, haben auch etwas

Auch ein Zeichen für Herbst, ich beginne Apfelkuchen zu backen. Ich weiß inzwischen nicht mehr wieviele Apfelkuchenrezepte ich schon gesammelt habe und doch bin ich immer wieder am ausprobieren und stöbern nach neuen Ideen. Heute habe ich allerdings ein bewährtes Rezept herausgesucht, das ich vor vielen Jahren von meiner Mutter bekommen habe. Ich habe es etwas verändert, (wie fast immer, gell ), weniger Butter und statt weißem Mehl mein Dinkelmehl, sowie statt Kristallzucker, ebenfalls Rohrzucker, genommen. Ob die Sahne Morgen drauf kommt, wird spontan entschieden, denn der Kuchen schmeckt auch so ganz lecker. Ich hab das Glück, noch einige Liter von meinem Apfelwein zu haben, so kam der heute gut zum Einsatz….. ich sag euch… der hats in sich und eine Farbe, so goldgelb, aber er ist mächtig stark. Ich setze damit ja immer meinen Apfelessig an, dafür muss er kräftig verdünnt werden, da er noch immer fast 14 Vol% Alkohol hat. Für den Kuchen hab ich auch mit Wasser verdünnt, damit keiner rauschig wird

Hier ist erstmal das Rezept

 

Apfelweintorte mit Sahne

Zutaten

  • Für den Mürbteig:
  • 350g Dinkelmehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 125g Rohrzucker
  • 1 Eßl Vanillezucker selbstgemacht
  • 125g Butter
  • 1 Ei
  • 2 Eßl Semmelbrösel
  • Für die Füllung:
  • 1kg Äpfel
  • Zimt
  • 750ml Apfelwein
  • 4 Eßl Zucker
  • 2 Päckchen Vanillepudding
  • 500ml Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

Aus dem Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillinzucker, Ei, und Butter einen Knetteig herstellen und diesen 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit aus dem Apfelwein, Zucker und Vanillezucker einen Pudding kochen. Immer wieder gut durchrühren, damit sich beim abkühlen keine Haut bildet.
Die Äpfel schälen und in dickere Scheiben schneiden. (8teln noch 2 Mal durchschneiden).
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und glatt kneten. Auf die Größe einer Springform mit Rand auswellen und in die Springform drücken.
Die Äpfel auf dem Mürbteig gleichmäßig verteilen und leicht mit Zimt bestäuben. Den Apfelpudding gleichmäßig darübergießen.
Bei Heißluft 160°C oder Ober/Unterhitze 180°C ca. 60 Minuten backen und im heißen geschlossenen Ofen stehen lassen. Der Kuchen sollte über Nacht völlig erkalten und fest werden.
Am nächsten Tag die Sahne steif mit Sahnesteif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Evtl. mit Kakaopulver bestäuben.

Und dann hab ich den Fehler gemacht meinen Mann zu fragen, was er heute essen möchte . Im Herbst wünscht er sich gerne Flammkuchen, also kam im Anschluss der nächste Teig an die Reihe, diesesmal ein Hefeteig.Creme fraiche zum bestreichen habe ich schon gestern Abend dazuangerührt. Das ist ganz einfach und spart  im Laufe des Jahres viel Geld, wenn man Creme fraiche nicht kaufen muss. Einfach Sahne (die gabs im Angebot) und sauere Sahne 1:1 mischen und über Nacht stehen und säuern lasen. In einer geschlossenen Schüssel hält sich das einige Tage und wird dabei immer stichfester. Zum erneuten Impfen der Sahne kann man von der Mischung wieder abnehmen und wieder 1:1 mischen.

Heute war ich wieder sehr glücklich über meinen Backstein, auf dem ich den Flammkuchen gebacken habe, ich zeige  euch erstmal nur ein Bild, wenn ihr das Rezept auch gerne hättet, lasst es mich in den Kommentaren wissen.

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Ich mach mir jetzt meine Duftlampe mit Apfel-Zimt-Duft an und lasse den Tag gemütlich ausklingen.
Lasst es euch ebenso gut gehen

Eva

2 Antworten

  1. Servus Eva,
    schön, dass du wieder Rezepte weitergibst. Die Apfel-Weintorte hab ich auch schon so ähnlich gemacht, allerdings mit 1 L Frankenwein.:-)) und obendrauf Sahne gestrichen, Rand gespritzt und dann noch Eierlikör darauf gegossen…sehr lecker, aber natürlich auch gehaltvoll, in jeder Hinsicht…
    Das Rezept vom Flamkuchen wäre auch nett zu bekommen.
    Gute Besserung , kann ich mitreden, und schönen Sonntag , trotz des trübsinnig machenden Wetters, wünscht

    Mariele

    • Eva

      Hallo Mariele, danke für deinen Kommentar 🙂
      Dein Kuchen ist dann in der Tat noch etwas mächtiger 🙂 Wir sind noch nicht dazugekommen, meinen zu testen, kommt aber gleich,
      Das Flammkuchenrezept stele ich in den nächsten Tagen dann gerne ein.
      Schönen Restsonntag wünscht
      Eva

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