Albertine

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Bei dieser wunderschönen hellrosafarbenen Kletterrose lasse ich am Besten Bilder sprechen.
Nur schade, dass ihr nicht richen könnt, wie wundervoll sie duftet.

Albertine ist eine wunderbar duftende, einmalblühende Rose mit großen, nostalgischen Blüten. Ihre zunächst korallenroten Knospen öffnen sich  zu großen, gefüllten und sehr gut duftenden Blüten in hellem Orange bis Rosa. Vollerblüht verblassen sie zartrosa, ein wunderbares Farbenspiel, das diese Rose bietet. Das Laubwerk ist glänzend grün, die jungen Triebe kupferfarben. Sie ist sehr stark wüchsig und sollte daher  ein Klettergrüst, eine Pergola oder einen Rosenbogen als Rankhilfe bekommen.. Albertine haben wir an die  Rosenbank im Vorgarten gepflanzt. An jeder Seite wächst nun eine dieser dieser wunderschönen Rosen empor.

In dem kalten Winter 12/13 ist sie mir sehr stark zurückgefroren und hat lange gebraucht bis sie sich davon erholt hat.
Albertine ist zwar nur einmal blühend, aber dafür blüht sie von Juni bis September.

Bobby James

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Bobby war eine der ersten Rosen die ich 2011 gekauft habe. Die enorme Wuchskraft dieser Rose hat mich sofort fasziniert. Wir haben Bobby an unsere Zierkirsche gepflanzt, damit sie sie diese erklimmen sollte. Als Hilfsmittel hat er eine Leiter bekommen.

 

Bobby James2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Bild ist von 2012, man sieht, Bobby hat in wenigen Monaten schon gut zugelegt.

Die robuste Kletterrose erblüht zwar nur einmal im Jahr, dafür wird man aber
durch ihre Blütenfülle und den wunderbaren Duft der Blütenbüschel belohnt.

Blüte: reinweiss bis rahmweiss, einfach gefüllt, klein, flach, schalenförmig, in großen
Büscheln, einmal blühend
Duft: stark duftend, Wildrosenduft
Laub: sehr glänzend, mittelgrün, dicht
Wuchs: weit über die angekündigten 5 m Höhe hinaus, buschig, starkwüchsig
Züchter: Sunningdale Nurseries 1961

Bobbie James blüht wie andere einmalblühende Ramblerrosen und Wildrosen am vorjährigen Holz
und darf deshalb im Gegensatz zu den meisten anderen Rosen im Frühling nicht geschnitten werden.

Ich schneide Bobby, soweit ich die Triebe noch erreiche direkt nach der Blüte und lichte im Frühjahr nur aus, bzw. schneide erfrorene Stellen heraus. Leider mussten wir dieses Jahr auf die herrliche Blüte verzichten, da wir die Rose schon im zeitigen Frühjahr ausgegraben und in einen Kübel gesetzt haben. So kann sie sich bis zum Wiedereinpflanzen etwas erholen und neue Wurzelmasse bilden.

 

Bobby__James

 

 

 

 

Veilchenblau

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Wenn ich jetzt eine Liste der Rosen erstellen müsste, die ich am liebsten mag, so wäre ganz sicher die Kletterrose Veilchenblau, an oberer Stelle. Eine wunderschöne, halbgefüllte Rose von Schmidt 1909, purpurviolett mit einer weißen Mitte. Sie ist unglaublich starkwüchsig, einmal blühend, aber dafür überreich. Veilchenblau kann bis über 5 Meter erreichen und eine Breite von 1,50 Meter.

Sie hat kaum Stacheln und lässt sich daher sehr gut an Klettergerüsten und Pergolen befestigen. Meine Veilchenblau wächst in eine Zierkirsche. allerdings müssen die langen Triebe immer gut befestigt werden, da sie sich ohne Stacheln nicht gut festhalten kann. Wenn man die Nase ganz dicht an die Blüten hält, nimmt man einen ganz feinen leichten Duft wahr.

Sie gilt als etwas anfällig für Sternrußtau und sollte ein Stärkungsmittel für die Blattgesundheit bekommen. Meine Veilchenblau habe ich im Herbst 2011 Jahren gepflanzt und sie ist bisher sehr gesund. Ich freu mich jedes Jahr auf ihre Blüte, direkt an der Terrasse.

Veilchenblau im Mai 2012

Mai 2012 (228)Veilchenblau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ein Jahr später….

 

 

Rosen

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Rosen sind Sonnenkinder; sie wünschen einen sonnigen Platz in vollem Licht und gedeihen am besten in tiefgelockerten, lehmig-nährstoffreichen Böden. Nasse und kalte Standorte sind absolut zu vermeiden.
Vor dem Pflanzen:
Gut wässern; die Rosen am besten einzeln oder bundweise einige Stunden (6 -10 Std.) in ein Wasserbad legen. Wird nicht sofort gepflanzt, Rosen im Garten einschlagen und die Veredelungsstelle mit Erde anhäufeln. Rückschnitt vor der Pflanzung: Triebe auf etwa 20 cm Länge zurückschneiden. Park- und Strauchrosen etwas länger lassen. Das Ende der Wurzeln ebenfalls frisch anschneiden.
Pflanzen:
Ausreichend große Pflanzgrube ausheben, damit die Wurzeln ausgebreitet in den Boden kommen. Wichtig ist, daß die Veredelungsstelle etwa 5 cm (eine Handbreit) unter die Erdoberfläche kommt. Erde auffüllen und gut einschlämmen. Nach der Pflanzung mit lockerer Erde gut anhäufeln, bis nur noch die Triebansätze hervorschauen.
Düngung der Rosen:
Erste Düngergabe frühestens nach dem Abhäufeln im Frühjahr. z. B. 50-100g eines Volldüngers pro m². Stickstoff nur während des Wachstums geben (März-Juni). Spätestens ab August nicht mehr düngen, um ein gutes Ausreifen zu fördern. Mist sollte nicht verwendet werden, da dieser beim Verrotten Wärme erzeugt, die die Rosen nicht mögen. Mit gutem, reifem Kompost hingegen schaden Sie Ihren Rosen hingegen nicht.
Winterschutz:
Die Rosen werden im Spätherbst auf 40-50 cm zurückgeschnitten, danach mit Erde möglichst hoch anhäufeln. Anschließend mit einer Lage Tannenreisig abdecken, um ein Austrocknen der Pflanzen zu verhindern.
Schnitt:
Wenn im Frühjahr nicht mehr mit Frost zu rechnen ist (ab Mitte April) wird abgehäufelt und abgedeckt. Edelrosen (Teehybride) und Beetrosen (Floribunda – Polyantha) werden im Frühjahr auf 3-5 Augen (Knospen), Kletter- und Strauchrosen auf 10 Augen eingekürzt.Im Sommer erzielt man einen größeren Blütenreichtum, wenn man alle verblühten Blumen rechtzeitig abschneidet, bevor sich Hagebutten (= Samenbildung) bilden. Wobei diese bei den Wildrosen ja meist gewünscht sind. Kletterrosen blühen meist an den Seitentrieben. Als Winterschutz bei Kletterrosen und Hochstammrosen ebenfalls Tannenreisig verwenden. Wichtig: Bei der Pflanzung sowie beim Anhäufeln als Winterschutz sollte kein Torf verwendet werden!
Es ist bekannt, daß Rosen die Gemeinschaft von Lavendel mögen. Er ist nicht nur farblich und geruchsmäßig sehr schön zu kombinieren, sondern soll auch Läuse und Ameisen vertreiben.. Auch Kapuzinerkresse, Rosmarin, Katzenminze, Thymian, Salbei und viele andere Pflanzen fördern ebenfalls Rosen in Wachstum und Kraft und wehren Schädlinge ab. Diese Nachbarn sollten jedoch nicht zu nah an die Rosen gepflanzt werden, damit sie sich nicht gegenseitig Luft und Licht nehmen. Ein Pflanzabstand von 50 cm kommt allen Pflanzen zu Gute.

Chiliaussaaten 2014

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Die Chilisamen sind aus einer Sammelbestellung  in meinem Gartenforum.
Rotes Teufele und Peperoni Westlandia sind von Bingenheimer Saatgut

 

Typ Sorte
Capsicum baccatum cv Pimento Barra do Ribeiro
Lemon Drop Pepper
Aji Angelo
Capsicum frutenscens Pimiento Palmero
Chili Rotes Teufele
Capsicum chinense Caribbean Red Habbanero
Aji Umba
Aji Dulce Amarillo
Uvilla Grande
Costeno Amarillo
Habanero Naranjo Picante
Capsicum annum Caloro
Peperoni Westlandia
Cobanero Teardrop
Chili de Onza
Cow’s Horn
Joe’s Long Cayenne
Capscum pubescens Rocco de San Isidro

 

Paprikasorten 2014

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Das Saatgut haben wir fast ausschließlich von Bingenheimer Saatgut oder Demeter bezogen.
Alle Samen sind Bioware

Sorte Sortenname Frucht Fruchtform Anbau
Gemüsepaprika Mustafa dickfleischig, zum Kern hin scharf flachrund  Freiland
Yolo Wonder dickfleischig, rot abreifend viereckige Form  Gewächshaus
Paradeisfrüchtiger rotreifend,dickfleischig, mittelgroß tomatenförmige Frucht  unter Glas und Freiland
Sommergold früh reifend, von gelb nach rot dickwandig, schwer, blockig  fr. Ertrag im Freiland
Pantos rotreifend länglich, spitz unter Glas und Freiland
Puztagold hellgelb dick, abgestumpft, fleischig  gute Freilandsorte
Spitzpaprika Cornetto von grün nach rot abreifend lang, spitzzulaufend Freiland und Gwh.
  Antalya´ Dan süß,reichtr., rot, mittelspät spitze Früchte Gwh und warme Lagen
  Ferec Tender leuchtend rot, süß, ertragreich spitzzulaufende Früchte Freilandpaprika
Glockenpaprika Glockenpaprika mild-scharf, rot Glöckchenform Mehrj.,Winterga.Gwh
Minipaprika Bunte Zwerge rot, gelb, braun,zum Füllen ideal 3-5cm groß, blockig, spitz Freiland

Biogarten

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Pflanzenschutz im Biogarten

Bereits vor über 20 Jahren war mein Vater ein begeisterter Gärtner, der sich dem biologischen Anbau von Obst und Gemüse verschrieben hatte. Von seinen Gartennachbarn im Schrebergarten oft belächelt, wenn er Brennnesseln angesetzt hat während die anderen die 50 kg Verpackungen Blaukorn auspackten.
Ich kann heute nicht mehr sagen, ob er alles „richtig“ gemacht hat und ob das Gemüse und Obst besser geschmeckt hat, aber ich weiß noch, dass ich als Kind das Privileg hatte Mohrrüben und Erdbeeren frisch aus dem Beet, zu naschen.
Was ist denn nun bio-logischer Anbau eigentlich? In einem biologischen Gleichgewicht kann sich das Gesunde und Lebensfähige entwickeln und wachsen, weil alles was wir gerne als Schädlinge bezeichnen, von Tieren über Mikroorganismen, die Aufgabe hat, zu selektieren und Krankes, Überaltertes oder Schwaches auszusondern.
In der Natur hat eigentlich alles seinen Sinn, jedes Lebewesen hat seine Funktion, ist Bestandteil einer langen Kausalkette.

Die Begriffe Schädlinge und Nützlinge sind vom Menschen willkürlich geführte Begriffe.
Gemüse und Obst müssen im gewerblichen Anbau hohen Ertrag und Gewinn bringen, die Zeit und das Geld auf die natürliche Auslese zu warten, fehlt natürlich. So wurde das Schädlingsproblem in den letzten Jahren immer bedeutender und komplexer. Es werden Ansprüche an Pflanzen gestellt, die sie aufgrund ihrer genetischen Beschaffenheit gar nicht zu leisten im Stande sind, da sie über ihre ursprünglichen Eigenschaften weit hinaus gehen.

Wie überall muss es größer, besser, resistenter und schöner sein und wird über Jahrzehnte oft völlig überzüchtet. Leider wird alles, dem man seine natürlichen Fähigkeiten nimmt oder verändert anfälliger für „Feinde“ von außen.
Wir wünschen uns aber keine extrem anfälligen Pflanzen und so bleibt die Frage was nun sinnvoll ist, auf Pflanzen und Saatgut, welches weitgehend naturbelassen ist zurückzugreifen, oder den massiven Einsatz der chemischen Keule zuzulassen.
Wir haben uns für ersteres entschieden und haben unser Saatgut umgestellt, ohne Beize oder gar Genmanipulierung. Wir haben das Ziel klar vor Augen, unser Garten soll eine weitgehend chemiefreie Zone werden. Dazu gehört natürlich auch gewisse Schädlingsaufkommen nicht sofort mit der chemischen Keule zu bekämpfen, auch wenn es dann Verluste hinzu nehmen gilt.
Aber um im Einklang mit der Natur zu leben muss man sie auch verstehen und einige Maßnahmen im Vorfeld treffen!
Maßnahmen für einen gesunden Garten:

Mischkultur:
Um viele Pflanzen und Tierarten im eigenen Garten zu fördern sind einige Maßnahmen nötig. Dazu gehört beispielsweise eine sinnvolle und abwechslungsreiche  Mischkultur. Einseitige Fruchtfolgen begünstigen bestimmte Erkrankungen und Mangelerscheinungen der Pflanzen.

Bodengesundheit:
Wo man früher noch die Beete gründlich und tief umgegraben hat, verzichtet man heute zu Gunsten des Microklimas und der Bodengesundheit darauf. Vielmehr sollte Wert auf eine schonende Bodenbearbeitung gelegt werden. Mulchen mit geeignetem Material und organische Düngung mit Komposterde fördern das Bodenleben. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung ist für die Gesundheit der Pflanzen sehr wichtig. Da der Boden Träger und Speicher der Nährstoffe ist muss dafür gesorgt werden, dass ihm ständig Humus zugeführt wird. Denn nur ein guter, humoser Boden hält wie ein Schwamm die Nährstoffe fest. Dagegen werden in einem nur mineralischen Boden die Nährstoffe vom Regen in den Untergrund geschwemmt.
Im biologischen Gartenbau sind daher die wichtigsten Düngemittel Kompost, Mist und organische Handelsdünger (z.B. gekörnter Rinderdung. Hornmehl, Gesteinsmehl und Algenkalk.)
Wir mussten sehr viel Kalk in unserem Garten ausbringen, da er stark übersäuert war. Dies zeigen uns nach wie vor jedes Jahr dichte Bestände des Habichtskrautes an, welche saueren Boden bevorzugt. Diese sogenannten Zeigepflanzen können oft Hinweise über Bodengesundheit oder aus dem Gleichgewicht geratenen Boden, anzeigen.
Im Biologischen Gartenbau muss man alle Veränderungen in der Natur im Auge behalten und die richtigen Rückschlüsse daraus ziehen. Verstärktes Auftreten von Schädlingen zeigt uns oft Anbaufehler, falsches Saatgut oder falsche Wachstumsbedingungen an.

Das Ziel ist jedoch ein ganz natürliches Gleichgewicht herzustellen und alle natürlichen Regularien einzubeziehen.

 

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