Weitestgehende Nahrungsmittelselbstversorgung aus dem Garten ist unser angestrebtes Ziel. Keine Chemie, keine Gentechnik, keine Monokulturen.  In der Regel geht man pro Person von 50 qm aus wenn man wirklich sein ganzes Gemüse selbst anbauen möchte. Dies setzt aber die intensive Nutzung voraus und gilt wirklich für reine Selbstversorgergärten. Es ist sinnvoll seinen Garten Stück für Stück entstehen zu lassen und nicht vor einer riesigen Fläche zu stehen und nicht zu wissen was man damit macht. So bekommt man besser ein Gefühl für seinen Garten.

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Frisch geerntete Produkte haben nicht nur den höchsten Nährwert, wenn man selber angebaut hat,
hat man auch die beste Kontrolle über Schadstoffe und weiß genau was in dem Essen drin steckt,
was auf den Teller kommt. Der ganze Überschuss wird bereits als Pflanzen weitergegeben
oder erntefrisch verkauft bzw. verschenkt. Inzwischen gestaltet sich unser Gemüse/Obstanbau
so gut, dass wir derzeit dabei sind einen kleinen Laden, unsere „Gartenkrämerei“, aufzubauen.
Viele Freunde haben uns dazu ermuntert, die sehr gerne unser Obst und Gemüse,
sowie alles was daraus verarbeitet wurde, gegessen haben.

 

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Mit der geringen Investition in ein wenig Saatgut, kann man schnell ein Vielfaches dessen ernten,
was man im Supermarkt dafür hätte kaufen können. Unser Saatgut gewinnen wir inzwischen
auch zum Teil selbst, alles was wir kaufen, ist ausschließlich Biosaatgut, z.B. von Bingenheimer Saatgut,
Demeter, u.v.a.

Eine gute Planung dessen, was man anbaut ist dabei im Vorfeld unerlässlich.
Es macht keinen Spaß zeitgleich von Himbeeren, Erdbeeren, Gurken etc. erschlagen zu werden.
Die Sorten sollten gut aufeinander abgestimmt sein, so dass man einen möglichst langen Zeitraum hat,
in dem man immer frisch ernten kann.

 

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Es ist uns wichtig, keine Monokulturen in den Beeten zu haben, gute und
schlechte Nachbarschaften, Vorkulturen, Hauptkulturen und Nachkulturen
müssen wohl überlegt und gut geplant werden.

Daher beschäftigen wir uns seit geraumer Zeit intensiv mit der
„Mischkultur im Biogarten nach Gertrud Franck“. Hierbei wird der Garten fast
ganzjährig genutzt und man muss nicht auf Fruchtwechsel achten, da der
durch diese Anbaumethode ohnhin ständig stattfindet. Doch der Mischkultur
widme ich noch einen eigenen Artikel.

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Selbstverständlich gehört für uns dann auch dazu, keine chemischen Düngemittel
oder Unkrautvernichtungsmittel einzusetzen. Alles was aus dem Garten kommt, wird
diesem auch wieder zugeführt. Düngemittel brauchen wir dadurch keine kaufen.
Eine Vielzahl Pflanzenbrühen und Jauchen können hergestellt werden, aus den Pflanzen,
die im Garten wachsen und oft fäschlicherweise als „UN“kräuter bezeichnet werden.
Kompost und Mulch führen dem Boden zudem wichtige Nährstoffe direkt wieder zu und
verhindern ein Auslaugen.

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